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Mitchell Nolte

Der postmoderne Wald

Wie im Wald der Totalitätsanspruch der Moderne konterkariert wird

Der postmoderne Wald

Wie im Wald der Totalitätsanspruch der Moderne konterkariert wird

5.6.26
Mandus Craiss

Der Wald ist im Trend. Und damit steht er keineswegs im Widerspruch zu einem anderen, noch größeren Trend unserer Zeit: der Digitalisierung. Mandus Craiss zeigt in diesem Artikel, dass der Wald ein Netzwerk ist. Auch die Digitalisierung geschieht netzwerkförmig; beide Phänomene sind daher charakteristisch für die Postmoderne.  

Im ersten Teil des Artikels wird der Wald charakterisiert als nicht-zentralistisches und damit typisch postmodernes Naturphänomen. Im zweiten Teil wird die „Postmoderne“ definiert und die Frage erörtert, inwieweit dieser Epochenbegriff noch oder wieder aktuell ist – ein Diskurs, dessen ganz frühe Wurzeln auch bis zu Nietzsche zurückreichen. Im dritten Teil wird schließlich dargelegt, wie der Netzwerkaspekt der Postmoderne sich zeigt und wie sich das Mensch-Wald-Verhältnis in jüngster Zeit entwickelt hat.

Dieser Artikel ist Teil unserer diesjährigen Schwerpunktreihe „Lebensgrundlage Wald“.

Der Wald ist im Trend. Und damit steht er keineswegs im Widerspruch zu einem anderen, noch größeren Trend unserer Zeit: der Digitalisierung. Mandus Craiss zeigt in diesem Artikel, dass der Wald ein Netzwerk ist. Auch die Digitalisierung geschieht netzwerkförmig; beide Phänomene sind daher charakteristisch für die Postmoderne. Im ersten Teil des Artikels wird der Wald charakterisiert als nicht-zentralistisches und damit typisch postmodernes Naturphänomen. Im zweiten Teil wird die „Postmoderne“ definiert und die Frage erörtert, inwieweit dieser Epochenbegriff noch oder wieder aktuell ist – ein Diskurs, dessen ganz frühe Wurzeln auch bis zu Nietzsche zurückreichen. Im dritten Teil wird schließlich dargelegt, wie der Netzwerkaspekt der Postmoderne sich zeigt und wie sich das Mensch-Wald-Verhältnis in jüngster Zeit entwickelt hat.

Die ewige Eiche

Wo alles wiederkehrt

Die ewige Eiche

Wo alles wiederkehrt

21.3.26
Giulia Romina Itin

Mit diesem literarischen Beitrag von Giulia Romina Itin läuten wir unser Schwerpunktthema in diesem Jahr ein. Das ganze Jahr hindurch werden wir mehrere Artikel publizieren, die sich dem Thema „Wald“ widmen – der Wald in seiner zweifachen Bedeutung als geradezu mythologischer Ort der Begegnung mit den, bisweilen unheimlichen, bisweilen ermutigenden, Urkräften des Lebens, aber auch, eher pragmatisch gesehen, als nach wie vor entscheidende, aber auch bedrohte, wirkliche Lebensgrundlage unserer Zivilisation. Diese Doppelgesichtigkeit möchten wir mit Ihnen zusammen in diesem Jahr ausloten, um die Konturen des Lebensraums Wald in neuer Weise zu erschließen – mit Nietzsche und über ihn hinaus. Wir müssen den Wald wieder anders sehen und wertschätzen lernen.

Wer sich den Artikel lieber anhören möchte, findet ihn zusätzlich eingelesen von Caroline Will auf dem YouTube-Kanal der Halkyonischen Assoziation für radikale Philosophie (Link) oder auf Soundcloud (Link).

Mit diesem literarischen Beitrag von Giulia Romina Itin läuten wir unser Schwerpunktthema in diesem Jahr ein. Das ganze Jahr hindurch werden wir mehrere Artikel publizieren, die sich dem Thema „Wald“ widmen – der Wald in seiner zweifachen Bedeutung als geradezu mythologischer Ort der Begegnung mit den, bisweilen unheimlichen, bisweilen ermutigenden, Urkräften des Lebens, aber auch, eher pragmatisch gesehen, als nach wie vor entscheidende, aber auch bedrohte, wirkliche Lebensgrundlage unserer Zivilisation. Diese Doppelgesichtigkeit möchten wir mit Ihnen zusammen in diesem Jahr ausloten, um die Konturen des Lebensraums Wald in neuer Weise zu erschließen – mit Nietzsche und über ihn hinaus. Wir müssen den Wald wieder anders sehen und wertschätzen lernen.

Monumentalitätsprobleme. Nietzsche in der Kunst nach 1945

Gedanken zum Buch Nietzsche forever? von Barbara Straka II

Monumentalitätsprobleme. Nietzsche in der Kunst nach 1945

Gedanken zum Buch Nietzsche forever? von Barbara Straka II

4.2.26
Michael Meyer-Albert

In Barbara Strakas neu erschienenem Buch Nietzsche forever? wird der Frage nachgegangen, wie Nietzsche in der Kunst des 20. Jahrhunderts, insbesondere derjenigen nach 1945, rezipiert wird. Dabei stellt sich allerdings bei der Rezeption der Rezeption von Nietzsche die Frage, ob der Philosoph in seiner Monumentalität aus dem Blick gerät. Zeigt das ein grundsätzliches Problem der heutigen Zeit mit Monumentalität? Michael Meyer-Albert plädiert jedenfalls, von Nietzsche ausgehend, gegen Straka für einen „postmonumentale Monumentalität“ als Gegenentwurf zum ästhetischen Postmodernismus. Im ersten Teil des Zweiteilers widmete er sich ihrem Buch, nun akzentuiert er seine Gegenposition.

In Barbara Strakas neu erschienenem Buch Nietzsche forever? wird der Frage nachgegangen, wie Nietzsche in der Kunst des 20. Jahrhunderts, insbesondere derjenigen nach 1945, rezipiert wird. Dabei stellt sich allerdings bei der Rezeption der Rezeption von Nietzsche die Frage, ob der Philosoph in seiner Monumentalität aus dem Blick gerät. Zeigt das ein grundsätzliches Problem der heutigen Zeit mit Monumentalität? Michael Meyer-Albert plädiert jedenfalls, von Nietzsche ausgehend, gegen Straka für einen „postmonumentale Monumentalität“ als Gegenentwurf zum ästhetischen Postmodernismus. In diesem ersten Teil des Zweiteilers widmete er sich ihrem Buch, nun akzentuiert er seine Gegenposition.