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Nick Land

Nietzsche, Tech-Elitismus und der Kipppunkt von Bedeutung zu Gewaltfantasie1

Mit ChatGPT auf Abwegen

Nietzsche, Tech-Elitismus und der Kipppunkt von Bedeutung zu Gewaltfantasie

Mit ChatGPT auf Abwegen

25.8.26
Paul Stephan & ChatGPT

Es hat bereits eine gewisse Tradition, dass wir zu Nietzsches Todestag ein „Gespräch“ zwischen Paul Stephan und ChatGPT publizieren. Während sich die bisherigen beiden dieser „Interviews“ (Nr. 1, Nr. 2) vor allem darum drehten, die Grenzen der K„I“ aufzuzeigen und diese ein wenig vorzuführen, ging es unserem Autor nun primär darum, auf einen anderen häufig gegen die K„I“ vorgebrachten Einwand einzugehen: dass sie unliebsame, zu sehr vom Mainstream abweichende Meinungen zensiere und es den Diskurs mithin verenge, wenn die Outputs der K„I“ mehr und mehr zur Messlatte der „Wahrheit“ würden.

Wir müssen Sie also eindrücklich warnen: Zu diesem Zweck konfrontierte unser Autor ChatGPT mit einigen radikalen Interpretationen und Ansichten, die in keinster Weise seiner eigenen Sichtweise entsprechen und die auf diesem Blog ansonsten auch keinen Platz finden würden, sondern diametral unseren Werten und unserem Zugang zu Nietzsche widersprechen. Um dies zu markieren, nennt er sich für dieses Gespräch auch „Zero Newman“. Es ging ihm darum, auf die Zensurmechanismen der KI aufmerksam zu machen, aber auch kritisch-satirisch auf mögliche „dunkle“ Deutungen Nietzsches hinzuweisen, die nicht bloß eine Sache der Vergangenheit sind.

Ein Kommentar Paul Stephans zu diesem „Interview“ und der grassierenden Verwendung von K„I“-gestützten Nietzsche-Interpretationen und -Bildern im Internet folgt in Kürze.

Es hat bereits eine gewisse Tradition, dass wir zu Nietzsches Todestag ein „Gespräch“ zwischen Paul Stephan und ChatGPT publizieren. Während sich die bisherigen beiden dieser „Interviews“ (Nr. 1, Nr. 2) vor allem darum drehten, die Grenzen der K„I“ aufzuzeigen und diese ein wenig vorzuführen, ging es unserem Autor nun primär darum, auf einen anderen häufig gegen die K„I“ vorgebrachten Einwand einzugehen: dass sie unliebsame, zu sehr vom Mainstream abweichende Meinungen zensiere und es den Diskurs mithin verenge, wenn die Outputs der K„I“ mehr und mehr zur Messlatte der „Wahrheit“ würden.

Nietzsche and North America

An Interview with Willow Verkerk

Nietzsche and North America

An Interview with Willow Verkerk

4.7.26
Willow Verkerk & Paul Stephan

Exactly 250 years ago, on the 4th of July 1776, thirteen North American British colonies declared their independence from the mother country, soon thereafter forming one of the first modern democratic republics of the world, the United States of America. We took this anniversary as an occasion to speak with the Canadian Nietzsche scholar Willow Verkerk about the different approaches to Nietzsche in Europe and North America. To what extent is this thinker, so deeply embedded in European culture, read differently “here” to “there”? What does this tell about general cultural differences between Europe and its erstwhile colonies on the other side of the ocean? And what did Nietzsche himself think about the “New World”?

Exactly 250 years ago, on the 4th of July 1776, thirteen North American British colonies declared their independence from the mother country, soon thereafter forming one of the first modern democratic republics of the world, the United States of America. We took this anniversary as an occasion to speak with the Canadian Nietzsche scholar Willow Verkerk about the different approaches to Nietzsche in Europe and North America. To what extent is this thinker, so deeply embedded in European culture, read differently “here” to “there”? What does this tell about general cultural differences between Europe and its erstwhile colonies on the other side of the ocean? And what did Nietzsche himself think about the “New World”?