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Gespräche

Nietzsche, Comedy und die Kunst der Grenze

Ein Gespräch mit Sandra Schmidt

Nietzsche, Comedy und die Kunst der Grenze

Ein Gespräch mit Sandra Schmidt

22.9.26
Bernhard Ostheimer & Sandra Schmidt

Nietzsche ist ein Meister der Provokation und der Pointe. Im Hofnarren erkennt er eine Figur, die sich nicht anpassen kann und den Mächtigen deshalb Wahrheiten sagt, die sie sonst kaum zu hören bekommen – und sie damit zugleich zum Lachen bringt. Lässt sich darin eine Parallele zur heutigen Stand-up-Comedy erkennen? Wie kommen hier Haltung und Handwerk zusammen? Welchen Einfluss haben Bühnenraum, Publikum und soziale Medien darauf, was wann und wo als komisch empfunden wird? Und wer sind überhaupt die Mächtigen von heute: politische Machthaber, gesellschaftliche Mehrheiten oder Algorithmen?

Unser Autor Bernhard Ostheimer traf sich mit der Comedian und promovierten Philosophin Sandra Schmidt, um über Nietzsche, das Handwerk der Komik und die Kunst zu sprechen, Grenzen zu überschreiten, ohne den Kontakt zum Publikum zu verlieren.

Eine längere, unredigierte Fassung des Gesprächs können Sie auch auf YouTube ansehen oder auf Soundcloud anhören.

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Nietzsche ist ein Meister der Provokation und der Pointe. Im Hofnarren erkennt er eine Figur, die sich nicht anpassen kann und den Mächtigen deshalb Wahrheiten sagt, die sie sonst kaum zu hören bekommen – und sie damit zugleich zum Lachen bringt. Lässt sich darin eine Parallele zur heutigen Stand-up-Comedy erkennen? Wie kommen hier Haltung und Handwerk zusammen? Welchen Einfluss haben Bühnenraum, Publikum und soziale Medien darauf, was wann und wo als komisch empfunden wird? Und wer sind überhaupt die Mächtigen von heute: politische Machthaber, gesellschaftliche Mehrheiten oder Algorithmen? Unser Autor Bernhard Ostheimer traf sich mit der Comedian und promovierten Philosophin Sandra Schmidt, um über Nietzsche, das Handwerk der Komik und die Kunst zu sprechen, Grenzen zu überschreiten, ohne den Kontakt zum Publikum zu verlieren.

Nietzsche, Tech-Elitismus und der Kipppunkt von Bedeutung zu Gewaltfantasie1

Mit ChatGPT auf Abwegen

Nietzsche, Tech-Elitismus und der Kipppunkt von Bedeutung zu Gewaltfantasie

Mit ChatGPT auf Abwegen

25.8.26
Paul Stephan & ChatGPT

Es hat bereits eine gewisse Tradition, dass wir zu Nietzsches Todestag ein „Gespräch“ zwischen Paul Stephan und ChatGPT publizieren. Während sich die bisherigen beiden dieser „Interviews“ (Nr. 1, Nr. 2) vor allem darum drehten, die Grenzen der K„I“ aufzuzeigen und diese ein wenig vorzuführen, ging es unserem Autor nun primär darum, auf einen anderen häufig gegen die K„I“ vorgebrachten Einwand einzugehen: dass sie unliebsame, zu sehr vom Mainstream abweichende Meinungen zensiere und es den Diskurs mithin verenge, wenn die Outputs der K„I“ mehr und mehr zur Messlatte der „Wahrheit“ würden.

Wir müssen Sie also eindrücklich warnen: Zu diesem Zweck konfrontierte unser Autor ChatGPT mit einigen radikalen Interpretationen und Ansichten, die in keinster Weise seiner eigenen Sichtweise entsprechen und die auf diesem Blog ansonsten auch keinen Platz finden würden, sondern diametral unseren Werten und unserem Zugang zu Nietzsche widersprechen. Um dies zu markieren, nennt er sich für dieses Gespräch auch „Zero Newman“. Es ging ihm darum, auf die Zensurmechanismen der KI aufmerksam zu machen, aber auch kritisch-satirisch auf mögliche „dunkle“ Deutungen Nietzsches hinzuweisen, die nicht bloß eine Sache der Vergangenheit sind.

Ein Kommentar Paul Stephans zu diesem „Interview“ und der grassierenden Verwendung von K„I“-gestützten Nietzsche-Interpretationen und -Bildern im Internet finden Sie hier.

Es hat bereits eine gewisse Tradition, dass wir zu Nietzsches Todestag ein „Gespräch“ zwischen Paul Stephan und ChatGPT publizieren. Während sich die bisherigen beiden dieser „Interviews“ (Nr. 1, Nr. 2) vor allem darum drehten, die Grenzen der K„I“ aufzuzeigen und diese ein wenig vorzuführen, ging es unserem Autor nun primär darum, auf einen anderen häufig gegen die K„I“ vorgebrachten Einwand einzugehen: dass sie unliebsame, zu sehr vom Mainstream abweichende Meinungen zensiere und es den Diskurs mithin verenge, wenn die Outputs der K„I“ mehr und mehr zur Messlatte der „Wahrheit“ würden.

Nietzsche und der Nationalismus?

Ein Streitgespräch zwischen Michael Drescher und Paul Stephan

Nietzsche und der Nationalismus?

Ein Streitgespräch zwischen Michael Drescher und Paul Stephan

27.5.26
Michael Drescher & Paul Stephan

Nietzsche war Zeit seines Lebens ein großer Kritiker des Nationalismus. Besonders das aufkeimende deutsche Nationalgefühl war ihm ein Dorn im Auge und er schrieb seinem Herkunftsland beißende Sätze wie „Definition des Germanen: Gehorsam und lange Beine…“1 ins Stammbuch. Gleichzeitig zählen Nationalisten und Patrioten aller Couleur zu seinen Fans. Wie kann man Nietzscheaner und (deutscher) Nationalist sein? Was ist überhaupt „Nationalismus“ und ist es möglich, diesem Begriff einen positiven Sinn zu geben?

Paul Stephan diskutierte über diese heiklen Themen, die angesichts der Erfolge nationalistischer Parteien weltweit immer mehr an Brisanz gewinnen, in schriftlicher Form mit dem YouTuber, Nietzsche-Kenner und Nationalismusforscher Michael Drescher alias PhrasenDrescher.

Ergänzend setzten beide diesen Dialog in mündlicher Form auf YouTube fort – schauen Sie sich das Ergebnis gerne hier an (oder als reine Audioversion auf SoundCloud).

Nietzsche war Zeit seines Lebens ein großer Kritiker des Nationalismus. Besonders das aufkeimende deutsche Nationalgefühl war ihm ein Dorn im Auge und er schrieb seinem Herkunftsland beißende Sätze wie „Definition des Germanen: Gehorsam und lange Beine…“ ins Stammbuch. Gleichzeitig zählen Nationalisten und Patrioten aller Couleur zu seinen Fans. Wie kann man Nietzscheaner und (deutscher) Nationalist sein? Was ist überhaupt „Nationalismus“ und ist es möglich, diesem Begriff einen positiven Sinn zu geben? Paul Stephan diskutierte über diese heiklen Themen, die angesichts der Erfolge nationalistischer Parteien weltweit immer mehr an Brisanz gewinnen, in schriftlicher Form mit dem YouTuber, Nietzsche-Kenner und Nationalismusforscher Michael Drescher alias PhrasenDrescher.

Vater sein mit Nietzsche

Ein Gespräch zwischen Henry Holland und Paul Stephan

Vater sein mit Nietzsche

Ein Gespräch zwischen Henry Holland und Paul Stephan

20.12.25
Henry Holland & Paul Stephan

Nietzsche hatte mit großer Gewissheit keine Kinder und äußert sich in seinem Werk auch nicht besonders freundlich zum Thema Vaterschaft. Der freie Geist ist für ihn ein kinderloser Mann, die Erziehung der Kinder die Aufgabe der Frauen. Gleichzeitig dient ihm das Kind immer wieder als Metapher für den befreiten Geist, als Vorahnung des Übermenschen. Vermag er dadurch heutige Väter vielleicht doch zu inspirieren? Und kann man gleichzeitig Vater und Nietzscheaner sein? Henry Holland und Paul Stephan, beide Väter, diskutierten über diese Frage.

Das komplette, ungekürzte Gespräch haben wir parallel auch auf dem YouTube-Kanal der Halkyonischen Assoziation für radikale Philosophie publiziert (Teil 1, Teil 2).

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Nietzsche hatte mit großer Gewissheit keine Kinder und äußert sich in seinem Werk auch nicht besonders freundlich zum Thema Vaterschaft. Der freie Geist ist für ihn ein kinderloser Mann, die Erziehung der Kinder die Aufgabe der Frauen. Gleichzeitig dient ihm das Kind immer wieder als Metapher für den befreiten Geist, als Vorahnung des Übermenschen. Vermag er dadurch heutige Väter vielleicht doch zu inspirieren? Und kann man gleichzeitig Vater und Nietzscheaner sein? Henry Holland und Paul Stephan, beide Väter, diskutierten über diese Frage.

Taylor Swift – Überfrau oder letzter Mensch?

Eine nietzscheanische Kritik des erfolgreichsten Popstars unserer Zeit

Taylor Swift – Überfrau oder letzter Mensch?

Eine nietzscheanische Kritik des erfolgreichsten Popstars unserer Zeit

27.6.25
Henry Holland, Paul Stephan & Estella Walter

Taylor Swift ist einer der wichtigsten „Götzen“ unserer Zeit. Grund genug für unsere Stammautoren Henry Holland, Paul Stephan und Estella Walter zum nietzscheanischen „Hammer“ zu greifen und dem Hype ein wenig auf den Zahn zu fühlen: Verdient Swift den bis in die Philosophie hineinreichenden Kult um sie? Wird sie maßlos überschätzt? Und was erklärt die Diskrepanz zwischen Schein und Sein, Spektakel und Leben?

Das komplette ungekürzte Gespräch können Sie auf dem YouTube-Kanal der Halkyonischen Assoziation für radikale Philosophie betrachten (Link).

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Taylor Swift ist einer der wichtigsten „Götzen“ unserer Zeit. Grund genug für unsere Stammautoren Henry Holland, Paul Stephan und Estella Walter zum nietzscheanischen „Hammer“ zu greifen und dem Hype ein wenig auf den Zahn zu fühlen: Verdient Swift den bis in die Philosophie hineinreichenden Kult um sie? Wird sie maßlos überschätzt? Und was erklärt die Diskrepanz zwischen Schein und Sein, Spektakel und Leben? Das komplette ungekürzte Gespräch können Sie auf dem YouTube-Kanal der Halkyonischen Assoziation für radikale Philosophie betrachten (Link).

Boomer, Zoomer, Millennials

Wie unterscheiden sich die jeweiligen Perspektiven auf Nietzsche?

Boomer, Zoomer, Millennials

Wie unterscheiden sich die jeweiligen Perspektiven auf Nietzsche?

23.9.24
Hans-Martin Schönherr-Mann, Paul Stephan & Estella Walter

Diesmal im vertraulichen Du unterhielt sich Paul Stephan mit Hans-Martin Schönherr-Mann, unserem ältesten Stammautoren, und unserer jüngsten Stammautorin, Estella Walter, über unsere unterschiedlichen Generationserfahrungen und darüber, was von dem modischen Diskurs über die unterschiedlichen „Generationen“ überhaupt zu halten ist. Wir sprachen über den Poststrukturalismus, die ökologische Frage und die Vielfältigkeit möglicher Anschlüsse an Nietzsche.

Diesmal im vertraulichen Du unterhielt sich Paul Stephan mit Hans-Martin Schönherr-Mann, unserem ältesten Stammautor, und unserer jüngsten Stammautorin, Estella Walter, über unsere unterschiedlichen Generationserfahrungen und darüber, was von dem modischen Diskurs über die unterschiedlichen „Generationen“ überhaupt zu halten ist. Wir sprachen über den Poststrukturalismus, die ökologische Frage und die Vielfältigkeit möglicher Anschlüsse an Nietzsche.