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Wilhelm Heinrich Wackenroder

Der postmoderne Wald

Wie im Wald der Totalitätsanspruch der Moderne konterkariert wird

Der postmoderne Wald

Wie im Wald der Totalitätsanspruch der Moderne konterkariert wird

5.6.26
Mandus Craiss

Der Wald ist im Trend. Und damit steht er keineswegs im Widerspruch zu einem anderen, noch größeren Trend unserer Zeit: der Digitalisierung. Mandus Craiss zeigt in diesem Artikel, dass der Wald ein Netzwerk ist. Auch die Digitalisierung geschieht netzwerkförmig; beide Phänomene sind daher charakteristisch für die Postmoderne.  

Im ersten Teil des Artikels wird der Wald charakterisiert als nicht-zentralistisches und damit typisch postmodernes Naturphänomen. Im zweiten Teil wird die „Postmoderne“ definiert und die Frage erörtert, inwieweit dieser Epochenbegriff noch oder wieder aktuell ist – ein Diskurs, dessen ganz frühe Wurzeln auch bis zu Nietzsche zurückreichen. Im dritten Teil wird schließlich dargelegt, wie der Netzwerkaspekt der Postmoderne sich zeigt und wie sich das Mensch-Wald-Verhältnis in jüngster Zeit entwickelt hat.

Dieser Artikel ist Teil unserer diesjährigen Schwerpunktreihe „Lebensgrundlage Wald“.

Der Wald ist im Trend. Und damit steht er keineswegs im Widerspruch zu einem anderen, noch größeren Trend unserer Zeit: der Digitalisierung. Mandus Craiss zeigt in diesem Artikel, dass der Wald ein Netzwerk ist. Auch die Digitalisierung geschieht netzwerkförmig; beide Phänomene sind daher charakteristisch für die Postmoderne. Im ersten Teil des Artikels wird der Wald charakterisiert als nicht-zentralistisches und damit typisch postmodernes Naturphänomen. Im zweiten Teil wird die „Postmoderne“ definiert und die Frage erörtert, inwieweit dieser Epochenbegriff noch oder wieder aktuell ist – ein Diskurs, dessen ganz frühe Wurzeln auch bis zu Nietzsche zurückreichen. Im dritten Teil wird schließlich dargelegt, wie der Netzwerkaspekt der Postmoderne sich zeigt und wie sich das Mensch-Wald-Verhältnis in jüngster Zeit entwickelt hat.

Nietzsche and Music

Nietzsche and Music

9.6.24
Christian Saehrendt

For hardly any other philosopher, music was as important as it was for Nietzsche. “Without music, life would be a mistake”1, he wrote. Christian Saehrendt goes for Nietzsche PopArts The question of how this high appreciation of sound art was manifested in his life and work. He talks about Nietzsche's own compositions as well as one of the most iconic aspects of his life: his friendship with Richard Wagner. He shows that the music for Nietzsche is almost erotic It was important — and in this respect he was not so “out of date” at all, but a typical child of his time.

For hardly any other philosopher, music was as important as it was for Nietzsche. “Without music, life would be a mistake,” he wrote. For Nietzsche PopArts, Christian Saehrendt explores the question of how this high appreciation of sound art was manifested in his life and work. He talks about Nietzsche's own compositions as well as one of the most iconic aspects of his life: his friendship with Richard Wagner. He shows that the music had an almost erotic meaning for Nietzsche — and that he was not so “out of date” in this regard, but a typical child of his time.