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Bodybuilding

„Es geht nicht mehr um Monumentalisierung! Es geht Künstlern heute darum, Nietzsche menschlich zu machen, damit man sich mit ihm neu auseinandersetzen kann.“

Barbara Straka im Gespräch zu ihrem Buch Nietzsche forever?

Gespräch mit Barbara Straka

Barbara Straka im Gespräch zu ihrem Buch Nietzsche forever?

17.2.26
Barbara Straka & Jonas Pohler

Im vergangenen Jahr publizierte die Kuratorin und Kunsthistorikerin Barbara Straka eine zweibändige Monographie mit dem Titel Nietzsche forever? Friedrich Nietzsches Transfigurationen in der zeitgenössischen Kunst, in der sie Nietzsches Bedeutung für die bildenden Künste der Gegenwart darlegt. Nachdem Michael Meyer-Albert ihrem Werk in den letzten Wochen eine zweiteilige Rezension widmete (Teil 1, Teil 2),  folgt nun ein Interview, das unser Autor Jonas Pohler mit der Autorin in Potsdam führte. Er diskutierte mit ihr über ihr Buch, aber auch über das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Philosophie und gegenwärtiger Kunst.

Im vergangenen Jahr publizierte die Kuratorin und Kunsthistorikerin Barbara Straka eine zweibändige Monographie mit dem Titel Nietzsche forever? Friedrich Nietzsches Transfigurationen in der zeitgenössischen Kunst, in der sie Nietzsches Bedeutung für die bildenden Künste der Gegenwart darlegt. Nachdem Michael Meyer-Albert ihrem Werk in den letzten Wochen eine zweiteilige Rezension widmete (Teil 1, Teil 2), folgt nun ein Interview, das unser Autor Jonas Pohler mit der Autorin in Potsdam führte. Er diskutierte mit ihr über ihr Buch, aber auch über das nicht immer einfache Verhältnis zwischen Philosophie und gegenwärtiger Kunst.

Seht, ich lehre euch den Transhumanisten

Friedrich Nietzsche als Personal Trainer des Extropianismus

Seht, ich lehre euch den Transhumanisten

Friedrich Nietzsche als Personal Trainer des Extropianismus

23.10.24
Jörg Scheller

Nachdem Natalie Schulte in der vergangenen Woche über den Widerhall von Nietzsches „Übermenschen“-Idee in der Gründerszene berichtete (Link), widmet sich der Schweizer Kunstwissenschaftler Jörg Scheller in dieser Woche ihrem Fortleben im Extropianismus, einer Unterform des Transhumanismus, der es darum geht, die menschliche Evolution auf individueller wie auch auf Gattungsebene künstlich zu beschleunigen mit den Mitteln der modernen Technik. Dem physikalischen Gesetz der „Entropie“, wonach in geschlossenen Systemen die Tendenz besteht, alle Energiegefälle auszugleichen, bis sich ein Gleichgewichtszustand hergestellt hat – auf das Universum bezogen ein Zustand des völligen Erkaltens –, setzen die Verfechter dieser Strömung das Prinzip der „Extropie“, der zunehmenden Vitalität eines Systems, entgegen.

Nachdem Natalie Schulte in der vergangenen Woche über den Widerhall von Nietzsches „Übermenschen“-Idee in der Gründerszene berichtete (Link), widmet sich der Schweizer Kunstwissenschaftler Jörg Scheller in dieser Woche ihrem Fortleben im Extropianismus, einer Unterform des Transhumanismus, der es darum geht, die menschliche Evolution auf individueller wie auch auf Gattungsebene künstlich zu beschleunigen mit den Mitteln der modernen Technik. Dem physikalischen Gesetz der „Entropie“, wonach in geschlossenen Systemen die Tendenz besteht, alle Energiegefälle auszugleichen, bis sich ein Gleichgewichtszustand hergestellt hat – auf das Universum bezogen ein Zustand des völligen Erkaltens –, setzen die Verfechter dieser Strömung das Prinzip der „Extropie“, der zunehmenden Vitalität eines Systems, entgegen.